Christine und Björn Migge

Jahrgang 1963, verheiratet mit Christine, zwei Töchter, Hund (Hovi). Nach Realschule in Tostedt und dem Abitur in Hamburg-Harburg war ich bei der Bundeswehr (Panzeraufklärer, Lüneburg; später nach tauchmedizinischer Ausbildung dann Wechsel zur Bundesmarine). Ich studierte zunächst Physik, weil ich Astrophysiker werden wollte (Carl Sagan hatte mich inspiriert, den ich in Cornell kennenlernen konnte). Meine mathematische Begabung reichte nicht für theoretische Physik und Cosmologie, die mich besonders interessierte, weshalb ich zunehmend Abstecher in die sozialen Verhaltenswissenschaften und die Philosophie unternahm (als Akademiestudent in Hagen) und schließlich Human-Medizin in Hamburg studierte. Vor meiner Zeit als Coach war ich bis Ende 2003 als Arzt in der HNO, Urologie, diagnostischen und interventionellen Radiologie, Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie sowie mehrere Jahre in der internistischen Notaufnahme in Hamburger Großkliniken tätig. Anschließend war ich als Facharzt in der Funktion als Hochschuldozent und Oberarzt am UniSpital in Zürich und wechselte ca. 2000 als  als Gesellschafter und niedergelassener Facharzt in eine große Praxisklinik in Minden, Ostwestfalen, NRW. Hier war ich insbesondere in der Diagnostik und Therapie von Brusterkrankungen, Lungenerkrankungen, Hirnerkrankungen und der Onkologie u. Ä. tätig. Die Praxisanteile verkaufte ich und wurde ärztlicher Psychotherapeut (Assistenzarzt) in einer Psychotrauma-Klinik (tiefenpsychologisches Gruppen- und Einzel-Psychodrama- und Hypnotherapie) und in einer psychiatrischen Klinik, bevor ich mich von der "normalen" ärztlichen Tätigkeit in mein jetziges Tätigkeitsfeld begab:

Christine u. Björn Migge

Wechsel in die Beratung: Seit 1993 habe ich viele hundert Stunden Fortbildungen in Coaching, NLP, Akupunktur, Tauchmedizin, Notfallmedizin, Hypnotherapie (MEG und Akademie für ärztliche Weiterbildung), psychosomatischer Grundversorgung, Systemarbeit, Psychodrama u. systemischen Aufstellungen, Psychosomatik u. v. a. besucht und mich seit 2004 hauptberuflich auf das Coaching (sowie im geringen Umfang auf Psychotherapie bzw. Hypnose-Therapie) und die achtsame Begleitung spezialisiert - von Privat- und Führungspersonen, sowie von Familien, Teams und Organisationen. Ich sehe Menschen als vielschichtige Wesen, deren "Bereiche" im Körperlichen, Spirituellen, Psychischen, Sozialen, ... nicht getrennt sind. In meiner Arbeit verbinde ich Erfahrungen und Wissen aus meiner ärztlichen und psychotherapeutischen Vergangenheit, Elemente der praktischen Philosophie, die mir für mein Wirken als Fundament dienen, und Erfahrungen aus meiner Beratungs-Arbeit mit unterschiedlichsten Einzelpersonen sowie aus Organisationen, wie Verwaltungen, Handel oder Industrie.

Autor: Seit 2005 habe ich im BELTZ-Verlag mehrere umfassende Coaching-Lehrbücher veröffentlicht: Handbuch Coaching und Beratung (2005/2014/2018, 740 S.), Handbuch Business-Coaching (2011/2017, 340 S.), Schema-Coaching (2013, 330 S.), Sinnorientiertes Coaching (2016, 395 S.), Hypnose und Hypnotherapie - Praxislehrbuch (2018, 461 S.) - sowie drei großfortatige Bildkartensets mit Arbeitsanleitungen.

Mitgliedschaften in Verbänden u. Vereinen: Ich bin u. a. Mitglied in folgenden Vereinigungen: Milton-Erickson-Gesellschaft MEG für klinische Hypnotherapie, Deutsche Gesellschaft für ärztliche Hypnose und Autogenes Training DGAEHAT, Deutscher Fachverband Coaching DFC, Deutscher Bundesverband Coaching DBVC, Internationale Gesellschaft für Philosophische Praxis IGPP, Gesellschaft für Sicherheitspolitik GSP, Verein Krankenhauskapelle, OnkoPall Klinikum Minden, Kant-Gesellschaft Minden, Mindener Gesprächskreis für Philosophie, Toleranz, Psychotherapie und Spiritualität, Deutsche Astrobiologische Gesellschaft DAbG.

 

Ehrenamt als sinn-erfüllende Tätigkeit (auch schon vor dem Rentenalter):

Ich habe das große Glück, mit Coaching und Seminaren ein angemessenes Mittelstandsauskommen zu erwirtschaften. Das schafft mir Freiräume für weitere unbezahlte sinnvolle Tätigkeiten. So unterrichte ich an der RuhrUniversität Bochum honorarfrei in geringem Umfang Medizinstudierende  in ärztlicher Hypnose und sensibler systemischer Gesprächsführung, ich gebe VHS-Kurse zur modernen Hypnotherapie und leite das Honrar an das Eltern-Kind-Zentrum des Klinikums weiter. An einem Gymnasium leite ich ehrenamtlich eine AG in Astrophysik und Astrobiologie (Jahrgänge 8-11). Diese Tätigkeiten, für die kein Geld erhalte, befriedigen mich besonders, weil ich das Gefühl habe, dass ich wirklich etwas "verschenke" (der psychologische Trick ist wohl, dass man aus verschiedenen Gründen dann stolz ist, und auch eine Menge Wertschätzung zurückerhält, die mehr wert ist als Geld). Das größte Engagement jedoch verlangt die Arbeit am "Deutschen Fachverband Coaching", da wir hier quasi täglich mit fast 700 Kolleginnen und Kollegen vernetzt sind, mit 26 Regionalgruppenleitungen u. a., um gemeinsam - neben dem Coaching - in der konkreten Entwicklungshilfe zu wirken:

Christine und Dr. Björn Migge haben 2009 den Deutschen Fachverband Coaching DFC gegründet und mit der Deutschen Welthungerhilfe DWHH den Stiftungsfonds Deutscher Coaches begründet (offiziell dort eingetragen als "Dr. Björn Migge Stiftungsfonds", da er namentlich gelistet werden musste, jedoch nach außen nur Stiftungsfonds Dt. Coaches genannt). Dies war die Gründungsidee des DFC: Die Mitglieder des DFC zahlen keinerlei Geld oder Beitrag an den Verband, sondern sind stattdessen alle Zustifter und Spender der DWHH. Die Geschäftsstelle des Verbandes wird seit 2009 privat von Chr. u. B. Migge finanziert und koordiniert, damit der Verband kostenfrei arbeiten kann. Über 680 Coaches konnten seitdem für diese wertvolle Ehrenamtsidee begeistert werden: Sie geben ein Teil ihres Geldes (statt eines Mitgliedsbeitrages) an die DWHH und engagieren sich ehrenamtlich für den DFC und sein Konzept in ganz Deutschland und der Schweiz, leiten regelmäßig 26 regionale Arbeitsgruppen an und trafen sich seitdem fünfmal zu Coaching-Convents zu Gunsten der DWHH. So kamen bereits über 350.000 Euro für die nachhaltige Entwicklungshilfe zusammen. Ansprechpartner des DFC / Stiftungsfonds bei der DWHH ist u. a. Marc Herbeck.

So kann Fundraising und eine Ehrenamtsidee auch funktionieren: Ein Verein, der kein Geld von seinen Mitgliedern nimmt (und dann für Selbstdarstellung ausgibt), sondern stattdessen viele Profis begeistert, die gemeinsam für eine gute Sache in der Welt stehen wollen. Nicht nur für ein werteorientiertes Coaching in der Wohlstandsgesellschaft, sondern auch für die Menschen anderswo, die am (ver)hungern sind. Wir freuen uns, wenn Sie auch mitmachen möchten: Werden Sie Mitglied in einem der größten aber auch ärmsten Coaching-Verbände Deutschlands (denn der DFC hat keinen Cent) - und helfen Sie dadurch insbesondere den Menschen, die Hilfe durch die Deutsche Welthungerhilfe erhalten. Wir würden uns sehr freuen! Infos finden Sie hier: www.fachverband-coaching.de

 

Vernunft und Hoffnung: Obwohl ich eine persönliche Sehnsucht nach Spiritualität kenne, sind mein "Glaube" und meine Ethik in dieser Welt jedoch "human" und aufgeklärt ausgerichtet und nicht durch religiös überlieferte Dogmen bestimmt. Das Wunder des Lebens und die evolutionären Entwicklung des Universums sind für mich so faszinierend, dass dies Demut oder sogar Poesie in mir entfacht. Das habe ich von Albert Einstein oder von Carl Sagan abgeschaut. Ich unterstütze als Förderkreismitglied die Ziele der Giordano-Bruno-Stiftung gbs. Doch eine spirituelle Stimme in mir hegt auch noch die Hoffnung, dass die christliche Kirche sich in wenigen Jahrzehnten vielleicht grundlegend reformiert und wieder glaubhaft und glaubwürdig für eine großen Zahl moderner Menschen wird. Ich respektiere jedoch jede andere Sichtweise, die niemandes Rechte einschränkt oder gefährdet und Verständnis füreinander, Mitgefühl und Frieden in der Welt mehrt. Das ist ein großes Feld, in dem wir nichts "wissen" - aber vernüftig unsere Hoffnungen teilen können.

Zertifikate, Logos, Impressionen

Bau der Kapelle im Klinikum Minden

Der Stiftungsfond Deutscher Coaches bei der Dt. Welthungerhilfe (Afrika- und Asienhilfe) wurde von meiner Frau und mir gegründet. Er wächst jährlich um ca. 68.000 Euro! Tendenz sehr steigend, da mit jedem neuen Zustifter im DFC auch die Spendenbeträge wachsen. Wir spenden 10% unserer Arbeitszeit, unseres "Herzblutes" und unseres Gewinns für lokale Projekte wie Tafeln, Tierschutz, Palliativmedizin am Klinikum, die Kapelle im Klinikum u. v. a.; vorwiegend jedoch für ausgewählte nachhaltige Entwicklungshilfeprojekte in der sogenannten dritten Welt und in der Zusammenarbeit mit der Welthungerhilfe, Brot für die Welt u. a. Das tun wir nicht um damit zu werben, sondern weil wir davon überzeugt sind, dass wir unseren materiellen und spirituellen Wohlstand teilen sollten. 10 Prozent sind ein kleines Opfer, das schon etwas schmerzt. Aber es macht überhaupt nicht arm. Das tut auch gut. Dafür verzichten wir ein bisschen, leben aber trotzdem noch in Fülle, Sicherheit und Wohlstand; jedenfalls gemessen an unseren Ansprüchen. Möchten Sie auch helfen? Wie wäre es mit der Stiftung bei der Welthungerhilfe? Bitte helfen Sie uns: Infos: http://www.coaching-stiftung.de

 

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© Coaching-Ausbildung mit Autor Dr. Björn Migge